Chronik der Erlöserkirche Kiel-Hasseldieksdamm

Auf dieser Seite können Sie einen ganz kurzen Auszug aus der Gemeindechronik Hasseldieksdamm lesen. Die vollständige Festschrift finden Sie hier:

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Festschrift zum 50. Kirchenjubiläum Erlöserkirche Kiel-Hasseldieksdamm
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Grußwort zum 50jährigen Jubiläum der Erlöserkirche Kiel-Hasseldieksdamm

„Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“Mit diesen Worten des 127. Psalms gratuliere ich der Kirchengemeinde Russee-Hasseldieksdamm-Hammer zum 50jährigen Jubiläum der Erlöserkirche. Errichtet wurde diese Kirche in einer Zeit  hoffnungsvoller Tatkraft. Mit dem Wiederaufbau der von Krieg zerstörten Städte verband sich die Sehnsucht nach einer friedlichen Zukunft. So war es auch in der evangelischen Kirche: Der Neubau von Gotteshäusern ging einher mit der Erwartung, dass diese zur Sammlung und Stärkung der wachsenden Gemeinden dienen würden. Und diese Hoffnung wurde nicht enttäuscht.
Dennoch war die Erlöserkirche in den fünfzig Jahren ihres Bestehens auch ein Ort vielfältiger Veränderung. Inzwischen sind den „fetten“ Jahren „magere“ gefolgt. Die Vereinigung der Kirchengemeinde Hasseldieksdamm mit der Gemeinde Russee/Hammer ist eine Folge dessen, und es wird nicht die einzige bleiben. Umso mehr gilt es, auf das „eigentliche“ Fundament der Kirche zu sehen: das Wort Gottes, das die Gemeinde zusammenruft und trägt. Dass Gottes lebendiges Wort in einem Kirchenbau erfahrbar wird, ist ein Segen, ein Werk des Heiligen Geistes. Dass die Erlöserkirche seit fünfzig Jahren ein Ort des Gebets, der Verkündigung und der Begegnung mit dem Evangelium von Jesus Christus ist, dafür gilt es, unserm Gott zu danken. Ich freue mich, dass das Jubiläum hierzu Gelegenheit gibt.

Thomas Lienau-Becker,
amtierender Propst des Kirchenkreises Kiel

Auszug aus der Gemeindechronik

Vom 1. Oktober 1908 bis 23. September 1952 gehört der Ortsteil Hasseldieksdamm zur Kirchengemeinde Vicelin II in Kiel.

1929 erwirbt die Kirchengemeinde Vicelin II auf Betreiben von Herrn Pastor Karl Schröder, der damals die Pfarrstelle inne hat, das Wochenendhaus „Hasselgrund“ im Julienluster Weg. Das Holzhaus hat einen nicht heizbaren Innenraum, eine Küche und eine geräumige Veranda. Diese Räumlichkeiten werden zu einem Gemeindezentrum für Hasseldieksdamm hergerichtet. Hier finden nun sommertags Gottesdienste statt, hier trifft sich während der Sommermonate die Gemeinde und die Jungend. Hier finden auch die Frauenhilfe und verschiedene Jugendkreise ein Zuhause. Am 8. Februar 1939 kauft der Evangelisch-lutherische Kirchengemeindeverband Kiel bei dem Bauern Herrn Friedrich Jürgen Dahl ein Grundstück am Südrand des Hofholzes in der Straße „Am Wohld“.

Doch vor dem Bau eines Gemeindezentrums beherrscht zunächst einmal der 2. Weltkrieg das Geschehen – nicht nur in Hasseldieksdamm.

Nach dem Krieg entstehen die beiden Flüchtlingslager „Julienlust“ und „Kollhorst“, neues Siedlungsland wird erschlossen, Neubaugebiete Während der Sommermonate finden wieder Gottesdienste im „Hasselgrund“ statt, die von Einheimischen und Heimatvertriebenen gleich gut besucht werden. Von 1947 an werden in beiden Lagern 14täglich Lagergottesdienste gefeiert.

Am 1. Mai 1951 wird der Seelsorgebezirk Hasseldieksdamm/Mettenhof gegründet, der zunächst noch zur Kirchengemeinde Vicelin II gehört. Doch schon am 24. September 1952 wird dieser Seelsorgebezirk als „Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Hasseldieksdamm“ selbständig.entstehe Die Zeit des Aufbaus

Kircheneigene Räume für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen stehen zunächst nicht zur Verfügung. Die Gottesdienste finden sechs Jahre lang im Saal der Gaststätte „Waldesruh“ und in den Gemeinschaftsräumen der Flüchtlingslager statt.

Dass dies kein Dauerzustand sein kann, wird allen Beteiligten schnell deutlich.n. Schon bald wird ein Kirchbauverein gegründet mit dem Ziel, sich nach besten Kräften für den Bau einer Kirche einzusetzen. Am 11. April 1956 fasst der Verbandsausschuss des Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeindeverbandes Kiel den Beschluss, die erforderlichen Mittel für den Bau einer Kirche in Hasseldieksdamm zur Verfügung zu stellen. Die Kirche wird nach den Plänen des Architekten Herrn Otto Frank und seines Mitarbeiters Herrn Dr. Fritz Goldammer gebaut, und der Kirchenvorstand beschließt, diese Kirche „Erlöserkirche“ zu nennen.

Die Gemeinde wird aufgerufen, sich durch Spenden am Bau der Kirche zu beteiligen.

Für die Inneneinrichtungen werden 20.000 DM zusammengetragen. Für dieses Geld können die Glocken, eine Orgel und das Altargerät gekauft werden.

 

1957 IST EIN EREIGNISREICHES JAHR FÜR DIE JUNGE KIRCHENGEMEINDE

Am 28. Februar ist der erste Spatenstich für die Erlöserkirche auf dem Grundstück „Am Wohld“. Am 27. August können die Glocken von der Glockengießerei der Gebrüder Rincker (Sinn / Dillkreis) in Empfang genommen werden. Die vier Glocken tragen folgende Inschriften:

 

O Land, Land, höre des Herrn Wort

(b’-Glocke)

 

Ich weiß, daß mein Erlöser lebt

(des’’-Glocke)

 

Ich will den Herrn loben allezeit

(es’’-Glocke)

 

Sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein

(ges’’-Glocke).

 

Die Glockenweihe am 27. August 1957 wird festlich begangen.

 

Im September werden die Bauarbeiten zum Abschluss gebracht, und am Michaelistag, am 29. September, wird die Kirche durch Herrn Bischof D. Halfmann eingeweiht.

Die Hallenkirche, in weiten Teilen in Backstein gebaut, bekommt mit ihrem allein stehenden, schlanken Glockenturm und der überdachten Loggia das südländische Flair einer Basilika. Der Eingangsbereich verrät die Nierentischzeit.

 

Der farbenfrohe Regenbogen

Der Innenraum ist weiß getüncht mit Ausnahme der Ostwand mit dem farbenfrohen „Regenbogen“ und dem Kreuz. Beide sind als bunte, bleigefasste Fenster in die Wand eingelassen, die mit ihrem roten Backstein Wärme ausstrahlt. Auch der Altartisch in der Mitte zwischen dem „Regenbogen“ ist aus Backstein gebaut. Der „Regenbogen“ bildet eine optische Verbindung zwischen Taufbecken und Kanzel. Das helle, bunte Seitenfenster im Norden und die farbige Rosette im Süden, deren Farben sich bei entsprechendem Sonnenstand an der weißen Nordwand geheimnisvoll abzeichnen, geben dem Innenraum ihren Charme. Die Seitenfenster, auch aus Buntglas, sind hoch angesetzt, und wenn man sie länger betrachtet, erkennt man Petri Fischzug. Regenbogen, Kreuz und Seitenfenster wurden von der Künstlerin Dagmar Schulze geschaffen

 

Durch einen vom eigentlichen Kirchenraum durch eine Falttür abzutrennenden Bereich findet man fortan Platz für Bibelstunden und Zusammenkünfte. Als „Konfirmandensaal“ wird er sich einprägen ins Bewusstsein der Bevölkerung.

 

Eine Orgel mit 14 Registern wird bei dem Orgelbaumeister Herrn Detlef Kleucker in Brackwede / Westfalen in Auftrag gegeben. Sie wird im Mai und Juni 1958 aufgestellt und am 22. Juni in einem Festgottesdienst durch Herrn Propst Sontag eingeweiht.

 

1960 werden die Mittel für den Bau eines Pastorats bewilligt. Der Bau beginnt im Dezember. Weil die Baugrube voll Wasser läuft, müssen die Bauarbeiten längere Zeit ruhen. Am 22. Juni 1961 wird Richtfest gefeiert, und nach Fertigstellung des Hauses kann die Pastorenfamilie in das neue Pastorat umziehen.

 

Viele neue Häuser entstehen in den Jahren nach dem Krieg. Der Stadtteil zieht viele junge Familien mit kleinen Kindern an. Ein Kindergarten wird notwendig, und die Kirchengemeinde entscheidet sich, ein Stück Land neben dem Kirchengelände anzukaufen und dort einen Kindergarten zu bauen. Im August 1961 werden die Gelder für das Rechnungsjahr 1962 bewilligt.

1964 wird das Ehrenbuch fertig, das bis heute im Eingangsbereich der Kirche seinen Ort hat. Darin wird lieber Menschen gedacht, die in den Wirren des 2. Weltkrieges vermisst oder gefallen sind.

Vom 1. Januar 1964 an bekommt die Kirchengemeinde eine zweite Pfarrstelle. Für den Bau eines zweiten Pastorats wird im März 1964 das Grundstück „Voßhörn 3“ angekauft.

Etwa zeitgleich wird endlich mit dem Bau des Kindergartens auf dem Kirchengelände begonnen. Am 30. April ist Richtfest.

Am 29. September wird das 10-jährige Kirchenjubiläum mit einem Gemeindeabend, einem Kinderfest und einem Festgottesdienst gefeiert.

 

Eine 3. Pfarrstelle wird eingerichtet. Am 8. August 1969 beschließt der Kirchenvorstand die Besetzung der 4. Pfarrstelle (für Mettenhof). Mettenhof strebt in die kirchliche Selbständigkeit. Noch 1971 kommt es zur Gründung der neuen Kirchengemeinde in Mettenhof. Geplant ist zunächst, dass Hasseldieksdamm zwei Pfarrstellen behalten soll. Alle weiteren Stellen sollen an die neue Gemeinde abgegeben werden. Die Gemeindegrenze soll an der „Kirunastraße“ verlaufen. Gegen die Stimmen von Kirchengemeinde, Propsteivorstand und Landeskirchenamt kommt es zu einer anderen Lösung:

Hasseldieksdamm behält eine Pfarrstelle. Alle anderen Pfarrstellen werden der neuen Kirchengemeinde zugeordnet. Der neue Pfarrbezirk der Kirchengemeinde Hasseldieksdamm geht vom „Kilia-Platz“ bis zum „Mettenhof Zubringer“ und von der Autobahn „A 215“ bis „Wittland“.

 

Obwohl die Gemeinde nun wesentlich kleiner geworden ist, wird im September 1971 mit dem Bau eines Gemeindehauses auf dem Kirchengrundstück „Am Wohld“ begonnen. Der Kirchbauverein steuert 30 000 DM für die Inneneinrichtung bei.

 

Am 18. Februar 1973 wird das Gemeindehaus in einem Festgottesdienst mit Herrn Propst Kraft eingeweiht. Alle geplanten Gebäude sind nun fertiggestellt. 68 901,69 DM hat der Kirchbauverein dafür zur Verfügung stellen können. Seine Aufgabe hat der Verein nun erfüllt. Er wird aufgelöst. 6 810,32 DM werden der Gemeinde überschrieben, die dafür Einzelkelche für das Abendmahl, Geschirr für das Gemeindehaus, Sitzkissen für die Kirchenbänke, Noten und Bastelmaterial anschafft.

Die 80er und 90er Jahre

So manche Freude an den schönen Gebäuden stellt sich als kurze Freude heraus: Die Ziegel, mit denen der Turm und die Kirche verblendet wurden, sind nicht frostfest und fallen stückweise herunter, so dass Gefahr für Leib und Leben besteht. Weil kein Geld für eine Grundrenovierung vorhanden ist, entschließt man sich zu einer vorläufigen Verschalung des Turms mit grauen Platten (das Jahr ist nicht bekannt). Auch mit dem Pastorat gibt es Probleme. Immer wieder wird Wasser im Keller festgestellt (man erinnert sich an den Winter, in dem das Pastorat gebaut wurde, und die Baugrube voll Wasser gelaufen war) und ungenügende Wärmedämmung machen bis heute ständig Nachbesserungen nötig.

Die Kleucker-Orgel erweist sich als sehr reparaturanfällig. Große Teile der Traktur wurden – wie sich jetzt herausstellt – aus nicht sehr standfestem Kunststoff gefertigt, eine grundlegende Orgelrenovierung wird im April 1981 beschlossen. 1984 erstellt der Kirchenmusikdirektor Herr Dressel ein Gutachten, und 1986 wird die Orgelrenovierung durch den Kieler Orgelbau-meister Herrn Neuthor dann durchgeführt.

 

Im Februar 1991 beginnt der Golfkrieg. Der Kirchenvorstand beschließt, wie viele anderen Gemeinden im Lande auch, für die Zeit des Krieges das Mittagsläuten. Er will es verstanden wissen als Einladung zum Gebet für den Frieden und die Bitte um Vergebung. Seither läutet mittags von 12.00 bis 12.05 Uhr die „Vater-unser-Glocke“ und zeigt uns jeden Tag neu, dass Gott auch in den Alltag gehört. Jeden Tag lädt sie uns ein zum Stillwerden, zum Nachdenken, zum Hände falten, zur Bitte und zur Fürbitte – mitten im Alltag.

 

Doch zurück zum Jahr 1992:

Am Kirchturm sind wieder einmal dringende Sanierungsarbeiten notwendig. Die hölzernen Schall-Lamellen und das Läutewerk müssen renoviert werden. Kosten: Ca. 65 000 DM. Die Gemeinde trägt 10 000 DM durch Spenden. Bei dieser Gelegenheit wird das Kreuz auf dem Turm neu vergoldet.

 

Dem großen Ansturm von Asylsuchenden, bedingt durch den Krieg in Jugoslawien, ist die Stadt Kiel nicht gewachsen. Es können nicht mehr alle Asylbewerber untergebracht werden. Auf Initiative von Herrn Pastor Schmidt stellt der Kirchenvorstand von August bis Oktober 1992 einer Flüchtlingsfamilie den großen Jugendraum im Keller des Gemeindehauses als Unterkunft zur Verfügung. Der Flüchtlingsstrom nach Deutschland hat ungeahnte Folgen. Überall im Lande kommt es zu Ausschreitungen von Rechtsradikalen gegen Ausländer (Hoyerswerda, Mölln,…). Auch in Hasseldieksdamm gruppiert sich eine rechtsradikale Szene, sorgt für Unruhe und verbreitet Angst. Das Pastorenehepaar setzt sich für die Asylsuchenden ein. Es sammelt Menschen um sich, die sich bereit finden, im Ernstfall für die Flüchtlinge einzutreten. Es gründet u.a. eine Telefonkette und sucht das Gespräch mit den Jugendlichen.

 

Wieder einmal ist die Eigenständigkeit der Kirchengemeinde Hasseldieksdamm in Gefahr. Ausgerechnet mit der größten Kirchengemeinde im Kirchenkreis, der Birgitta-Thomas-Kirchengemeinde in Mettenhof, soll nun Hasseldieksdamm kooperieren. Während Mitglieder des Kirchenvorstandes schon emsig die Fusion planen, werden in der Gemeinde zunehmend Stimmen laut, dass eine Fusion mit „Mettenhof“ den Tod der Kirchengemeinde Hasseldieksdamm bedeuten würde. Noch sind die 60-er und 70-er Jahre in den Köpfen vieler treuer Gemeindemitglieder präsent, als Mettenhof als eigenständiger Stadtteil aus dem Boden gestampft wurde und man sich zu Recht entschloss, getrennte Wege zu gehen. Denn bis heute hat die Mettenhofer Kirchengemeinde mit wesentlich anderen Problemen zu kämpfen als die Hasseldieksdammer.

 

Am 21. September 1997 feiert die Gemeinde das 40-jährige Kirchweih-Jubiläum mit einem Festgottesdienst, Grußworten und einem gemeinsamen Mittagessen. Im Anschluss daran wird auf dem Kirchplatz ein Baum gepflanzt. Mancher der Festgäste mag sich angesichts der zu diesem Zeitpunkt unsicheren Zukunft an den Ausspruch von Dr. Martin Luther erinnern:

 

„Und wenn morgen die Welt unterginge, so will ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“

 

 

Nichts ist so beständig wie der Wandel…

Die nächsten 10 Jahre bis zum 50. Kirchenjubiläum

Wie wahr dieser Ausspruch ist, zeigen die Jahre zwischen dem 40. und dem 50. Kirchweihfest, das wir im Jahre 2007 begehen. Er blickt auf viele Veranstaltungen wie Vorträge, Ausflüge und Besichtigungen. Wahrhaft ein Grund, darauf mit einem Gläschen Sekt anzustoßen: Ende 2004 bedarf die Orgel einer weiteren grundlegenden Reparatur. Während der Reparaturzeit der Orgel dient das elektrische Klavier bei den Gottesdiensten und auch in diesem Konzert als Ersatz.

 

Immer weiter sinkende Gemeindemitgliederzahlen und entsprechend auch die geringer werdenden Finanzen der Gemeinde und der Zwang zu sparen, lassen in den Jahren 2004 und 2005 die Fusion mit einer anderen Gemeinde immer notwendiger erscheinen. Der Kirchenvorstand führt mit den Kirchenvorständen aus Mettenhof und aus Russee/Hammer Sondierungsgespräche.

 

Nach langen Verhandlungen wird am 1. September 2005 die neue Kirchengemeinde Russee-Hasseldieksdamm-Hammer gegründet. Das Fusionsfest am Sonntag, den 4.9.2005 beginnt mit einem Open-Air-Gottesdienst auf dem Gelände des ehemaligen Russeer Bahnhofs, quasi an der „Nahtstelle“ zwischen den ehemaligen Gemeinden. In Anwesenheit aller Pastoren der beiden Gemeinden hält Herr Propst Mackensen die Festansprache.

 

Gegen Ende des Gottesdienstes erscheint am blauen Himmel ein Kreuz, das sich aus zwei Kondensstreifen gebildet hat….

 

Anschließend zieht die Prozession der Besucher zur Bauernhauskirche in Russee, wo bei strahlendem Sonnenschein dieses bedeutende Ereignis bis in die Abendstunden weiter gefeiert wird.