#warmeworte (17.05.2020)

Der HERR erhörte unser Schreien und sah unser Elend, unsere Angst und Not.

 5. Buch Mose 26,7

 

Die heutigen #warmeworte kommen von Iris. Wir danken dir dafür 😊

 

Mir begegnen oft Menschen, die sich fragen, wo Gott eigentlich ist, wenn es ihnen schlecht geht. Sie sind wütend und frustriert, weil sie ihn nicht spüren können. Und sie verstehen nicht, wieso Gott etwas Schlimmes zulassen kann, ohne einzugreifen.

 

 Manchmal möchte ich auch, dass die Widrigeiten in meinem Leben und in der Welt von einer höheren Macht einfach weggenommen werden, ohne dass ich etwas dafür tun muss. Aber irgendwie fühlt sich das dann doch falsch an. Christus hat mir und allen Menschen die Freiheit geschenkt, und dieses Geschenk bedeutet auch, dass eben kein Gott mehr bestimmt, ab wann seine Schöpfung es zu bunt treibt. Wir sind eigenverantwortlich, was bedeutet, dass wir für unser Handeln und seine Folgen selbst die Verantwortung übernehmen. Aber das bedeutet gleichzeitig nicht, dass wir allein sind. Gott ist bei uns, immer. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es ihn schmerzt, nicht einzugreifen. Sein Versprechen, es nicht zu tun, gilt. Deswegen bitte ich ihn um die Kraft, meiner Eigenverantwortlichkeit gerecht werden zu können. Dann kann Gott etwas bewirken, in meinem Leben und in der Welt.

 

 In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!

 


#warmeworte (16.05.2020)

Meint ihr, dass ihr Gott täuschen werdet, wie man einen Menschen täuscht?
Hiob 13,9


Manchmal sind doch Notlügen wirklich gut.
Ich sage mir innerlich: Ich möchte nicht jemandem weh tun, denn die Person leidet vielleicht genug und ich mag sie vielleicht sehr. Da muss ich nicht noch zusätzlich mit der womöglich schmerzhaften Wahrheit um die Ecke kommen.
Dann ist Ruhe und ich muss mich mit dem eigentlichen Problem nicht mehr auseinander setzen.
Diese Notlüge darf nur nicht raus kommen.
Und wenn sie nicht raus kommt, dann denke ich mir...was einmal geklappt hat, klappt sicher auch wieder.
Wenn ich so weiter im Leben agiere, mag es mir auf den ersten Blick besser gehen. Doch stimmt das?
Ist es nicht viel eher so, dass ich mir etwas aufbaue, was ich nicht mehr am Ende kontrollieren kann? Schlimm wird es vor allem dann für mich, wenn dieses Gebilde irgendwann einstürzt. Dann stürzt mehr ein als diese Unwahrheiten!
Schon als Konfis spätestens haben wir die 10 Gebote sowie das achte Gebot "du sollst nicht falsch Zeugnis reden" gelernt. Es bringt also echt nichts, wenn ich mein Gegenüber täusche. Der Herr sieht und kennt mich. Und ich denke, dass es echt nicht cool ist, wenn er sieht, wie jemand so mit anderen und am Ende sich selbst umgeht.
Die Standpauke von ihm möchte ich dann nicht hören. Von daher überlege ich vorher lieber nach was besser ist. Ehrlich und direkt oder jemand anderem, mir selbst und Gott was vormachen.
Letzteres ist selten von Glück geprägt.
Wir wissen also, was zu tun ist.


In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (13.05.2020)

Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.
1. Könige 8, 39

Die heutigen #warmeworte kommen von Kaja. Wir danken dir dafür 😊

Gott kennt uns, er weiß, was unsere Sorgen und Ängste sind und der weiß auch, was uns glücklich macht oder zutiefst berührt. Ihm müssen wir nichts vormachen, zu ihm können wir ehrlich sein. Manchmal weiß er Dinge schon bevor wir sie richtig wahrhaben wollen. Er kann in unsere Herzen hineinschauen.
Auch wenn es in dieser Lage gerade so ist, dass man manchen Menschen vielleicht nicht alles anvertrauen möchte, was man denkt oder sich verunsichert fühlt, so können wir wenigstens Gott davon erzählen. Wenn ich Angst habe, wenn ich traurig bin aber auch wenn ich glücklich oder dankbar bin, ich kann ihm alles erzählen.
Und das wichtigste: Er wird mich verstehen. Denn auch wenn ich mir in meinem eigenen Standpunkt nicht sicher bin oder einfach keine Lust mehr habe, mich vor anderen zu rechtfertigen dafür, wie ich mit dieser Situation umgehen, dann kann ich auf ihn vertrauen, dass er mich verstehen wird. Das gibt mir Hoffnung.
Wenn Du dich einsam fühlst, weil du glaubst das niemand versteht wie du fühlst, dann kannst du dich trotzdem auf Gott verlassen.Wenn du dich dann selber gestärkt fühlst, kannst du vielleicht klarer darüber nachdenken, wie das wirklich sein könnte und findest leichter eine Lösung.
So kann dir Gott, ohne dir ein direktes Zeichen zu geben, helfen und dir Mut machen, zudem zu stehen, was du denkst und fühlst.

In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (12.05.2020)

Paulus schreibt: Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, sodass ihr prüfen könnt, was das Beste sei.
Philipper 1,9-10

Das heutige #warmeworte kommt heute von Arne. Wir danken dir dafür 😊

Aus Fehlern lernt man. So auch die Philipper. Die Gemeinde in Philippi ist noch eine recht junge Gemeinde. Christsein war zur damaligen Zeit nicht so selbstverständlich und weitverbreitet wie heute. Wie setzen Jesu Gebote richtig um? Wie vermeiden wir Konflikte in unserer Gemeinde? Wie finden wir heraus, was das Beste für uns ist? Diese Fragen haben sie möglicherweise bewegt.
Paulus Antwort ist eine Einladung, ja eine Motivation, sich nicht davor ängstigen lassen, auch mal Fehler zu machen. Hinzufallen. Und danach wieder aufzustehen. Lernt aus euren Fehlern, seid klüger als vorher und nutzt es für das Gemeinwohl. Stärkt eure Liebe zu Gott und gebt sie weiter! Paulus selbst kann das wohl nur noch eingeschränkt tun, während er diesen Vers geschrieben hat: er sitzt schon im Gefängnis. Weil er zu Christus gehört.
Doch anstatt Verzweiflung schreibt er: nutzt die Erfahrungen, die das Leben mit sich bringt – die guten und die schlechten!
Mir zeigt das auch: niemand ist vor Gott perfekt. Wir alle machen Fehler, jeden Tag. Doch wir können daraus lernen und sogar gestärkt daraus hervorgehen!

In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (11.05.2020)

Dein Leben wird heller werden als der Mittag, und selbst deine dunklen Tage werden wie der strahlende Morgen
Hiob 11,17

Das heutige #warmeworte kommt von Eva. Wir danken dir dafür 😊

Heute gehe ich an der frischen Luft spazieren. Bewässere den Garten für meine Eltern. Pauke für die nächste Prüfung.
Gestern las ich mein Buch zu Ende. Schenkte meiner Mutter einen Blumenstrauß zum Muttertag. Suchte im Internet nach guten Universitäten.
Vorgestern habe ich eine kleine Fahrradtour gemacht. Habe für das Familienfrühstück Brötchen geholt. Und habe für meine Freundin ein offenes Ohr gehabt.
Aber morgen? Übermorgen?
Manchmal macht mir dieser Gedanke Angst. Ich weiß nicht genau, was ich morgen, in der Zukunft machen möchte oder machen sollte. Es gibt nur Erwartungen aus allen Richtungen, was der nächste Schritt sein sollte.
In diesen Momenten muss ich mich daran erinnern, dass Gott immer ein Auge auf mich hat und sicher geht, dass mir nichts Schlimmes passiert und ich meinen Weg finden werde. Wenn ich in ihn vertraue, brauche ich mich nicht vor dem Morgen, vor der Zukunft fürchten. Ich kann die Dinge so nehmen wie sie sind. Einen Fuß vor den anderen setzen, Schritt für Schritt, bis ich mir keine Sorgen mehr um Morgen mache. Bis ich nicht mehr herausfinden muss, was ich machen möchte, weil ich es bereits weiß.
Einen Tag nach dem anderen nehmen und jeden von ihnen als einen neuen Versuch sehen, etwas für Andere oder auch für mich selbst zu tun. Das ist es, was ich nicht vergessen sollte zwischen all den Fragen und Befürchtungen über die Zukunft.
Denn jeder Tag ist eine neue Chance. Eine Chance Gutes zu tun, den Moment zu genießen und zu wissen, dass alles mit der Zeit an den richtigen Platz fallen wird.

In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (10.05.2020)

Der Herr aber wird dir in allen Dingen Einsicht geben.

2.Timotheus 2,7

Die heutigen #warmeworte kommen von Julia. wir danken dir dafür 😊

Mein Kopf brummt und der Wecker klingelt. Ich bin etwas müde, aber gestern Abend klingt mir noch in den Ohren.

Ein langes Skype- Gespräch mit meinen Freundinnen.
Es war lustig, aber es ging auch um unsere aktuelle Situation - die aktuellen Veränderungen, die jeder von uns ganz unterschiedlich erlebt. Über die veränderten Terminkalender, abgesagte Geburtstage, Feiern, das Maskentragen, das Problem des ständigen Sicherheitsabstandes und die vielen Verschwörungstheorien.
Es ist nichts mehr so planbar wie vorher. Man kann das Thema fast schon nicht mehr hören, aber es ist Teil unseres Alltags und es tut trotzdem gut darüber zu sprechen.

Hat diese Ausnahmesituation nicht auch etwas Gutes? Diese Frage stellen wir uns am Ende des Gespräches. Jeder von uns fiel etwas Positives ein. Der Austausch mit der Familie, den Freunden und sogar Gespräche mit Fremden seien doch deutlich mehr geworden.
Wir konnten feststellen, dass wir die Natur mehr schätzen gelernt haben und das wir uns jetzt schon auf gemeinsame Feste ohne Beschränkungen freuen. Manchem können wir sicherlich nichts Gutes abgewinnen.
Und genau dort setzt für mich mein Glaube zu Gott ein- bei den Dingen, die ich gerade nicht verstehen kann.

In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (09.05.2020)

Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5. Mose 2,7

Die heutigen #warmeworte kommen von Randi. Wir danken dir dafür 😊
Wenn ich so darüber nachdenke, dann fallen mir eine ganze Menge Dinge ein, die wir mit unseren Händen tun: schreiben, Türen auf- und zumachen, uns eine Gabel mit Essen in den Mund schieben und natürlich das momentan ganz wichtige Händewaschen.
All das sind kleine Alltagshandlungen. Ich habe mir noch nie wirklich Gedanken darüber
gemacht, warum diese von Gott gesegnet werden. Es ist doch nichts Besonderes, dachte ich immer.
Doch jetzt wird mir klar: Durch das Segnen solcher kleinen Dinge möchte Gott
uns zeigen: Ich bin bei Dir – immer.
Und das ist er eben nicht nur in Situationen, in denen wir ihn wirklich brauchen oder aktiv aufsuchen, sondern auch im Alltag, wenn wir vielleicht gerade gar nicht daran denken, dass er da ist.
Daran möchte ich mich jetzt häufiger erinnern, wenn ich eine Alltagshandlung ausführe.
Denn ich finde es schön zu wissen, dass es jemanden gibt, der immer bei mir ist und auf mich aufpasst.

In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (08.05.2020)

HERR, lass mir deine Barmherzigeit widerfahren, dass ich lebe.
Psalm 119,77

Die heutigen #warmeworte kommen von Iris. Wir danken dir dafür 😊

Manchmal, da kann ich mich nicht leiden. Da finde ich mich in Bezug auf andere Menschen einfach nur furchtbar. Ich urteile über und verurteile andere, ohne sie überhaupt zu kennen. Ich sehe nur, was ich sehen will, und höre nur, was in mein Konzet passt. Kleingeistig, empathielos, arrogant.
Ich mag mich selbst dann überhaupt nicht. Und diese Gefühle lähmen mich. Alles, was gut und schön ist, nehme ich gar nicht mehr wahr.

Diese Phasen tun weh. Das ist kein Leben, das ist ein verzweifeltes Herumrennen ohne Weg und ohne Ziel. Es fehlt die Freude, dafür wächst die Angst. Was, wenn ich aus diesem Zustand nicht herauskomme? Wird meine Welt für immer farblos bleiben, mit engen Grenzen und eisernen Wänden?
Aber wer soll mir da heraushelfen?
Ja, es gibt einen, der das tut. Dem lege ich all die hässlichen Dinge in die Hände, mit denen ich nicht fertig werde, und bekomme im Austausch dafür das Leben in seiner ganzen Großartigkeit. Barmherziger Gott, sei Dank!

In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (07.05.2020)

Du bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte.
Nehemia 9,17


Wenn ich mir einen Traummenschen schnitzen könnte, wie sieht diese Person aus?
Im Laufe unseres Lebens werden wir selber vor diese Frage gestellt oder von anderen damit konfrontiert.
Ich finde persönlich ist das ganz schön belastend und es macht den Blick eng für Menschen, die dir wirklich gut tun. Erst Recht, wenn uns im TV irgendwelche Formate weiß machen wollen, dass es das alles braucht.
Warum gibt es diesen Druck, dem wir uns aussetzen, dass es jemand geben muss, die oder der gleichzeitig mindestens

 charmant, intelligent, witzig, fürsorglich, sportlich, gut aussehend und im besten Fall vermögend ist?

So laufen wir durch die Gegend und verschließen evtl. unseren Blick.
Wir merken dann nicht, dass es gar nicht alle diese Eigenschaften braucht und niemand alle Kriterien erfüllen muss. Natürlich wäre es schön, wenn wir dies in einem Menschen finden, aber jemand mit Ecken und Kanten ist auch ganz ok....wir sind schließlich alle nicht perfekt. Und so ein bisschen Reibungsfläche erzeugt, so sagte mein Physiklehrer damals, auch Wärme.

Stattdessen aber zeigt uns jemand schon zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort, wer zu uns passt und wer nicht. Und es ist egal, ob es sich dabei um einen guten Freund handelt oder Partner fürs Leben.
Und wer uns dies zeigt, auf den können wir uns verlassen: denn er vergibt dir und mir, ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte. Und diesen Partner fürs Leben nennen wir Gott

In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (06.05.2020)

Ich will die Finsternis von ihnen her zum Licht machen und das Höckerige zur Ebene

Jesaja 42.16

 

Das heutige #warmeworte schreibt uns Kaja. Wir danken dir dafür 😊

Auch unsere Mission sollte es sein die Finsternis die momentan herrscht in Licht zu verwandeln und obwohl wir es gerade alle schwer haben das Beste aus der Situation zu machen. Wir können alle ein Licht verschenken oder jemandem helfen die Finsternis in seinem Herzen wieder zu erhellen.
Was wir für uns tun können, dass ist es uns selbst guten Mutes zu halten und trotz der aktuellen Situation positiv auf das Leben zu schauen, den Kopf erhoben, aufrecht. Wir laufen auf einem Weg, der viele Steine im Weg liegen hat. Doch wir können diese überwinden. Wir können über sie hinweg steigen oder sie einfach umgehen.
Das tun wir jetzt auch momentan, wir leben weiter, trotz Corona, wir gehen weiter auf dem Weg unseres Lebens und wir stolpern nicht oder wenn wir es doch tun, dann richten wir uns wieder auf und gehen einfach weiter.
Dieser Bibelvers soll uns den Mut geben, aus Finsternis Licht zu machen und ein Weg weiterzugehen - auch wenn er manchmal nicht ganz einfach ist. Darin können wir uns gegenseitig stärken, auch wenn wir uns nicht persönlich oder nur mit Abstand sehen können.

In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (05.05.2020)

Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare.
Kolosser 1,15-16

Das heutige #warmeworte kommt von Arne. Wir danken dir dafür 😊

 

„Ich sehe was, was Du nicht siehst.“ Als Kind habe ich dieses Spiel immer gern gespielt. Für einen kurzen Moment hatte ich diesen Vorteil gegenüber den Mitspielern. Ich sehe was, was Du nicht siehst.
Doch ich wollte mehr: Auch mal in die Köpfe meiner Verwandten und Freunde schauen, um das Unsichtbare zu sehen: was sie fühlen und denken, über mich und ihre Umwelt – mich einmal wie Gott fühlen, das hätte doch was! Aber irgendwann musste ich einsehen: Gedanken sichtbar machen, das geht nicht!
Und wie ist es heute?
Da kommen mir womöglich lauter unsichtbare Dinge vor Augen, die ich gar nicht sehen will: all die Strahlen vom Handy, vom Radio, der hohe CO2-Gehalt und vieles mehr. Da mache ich mir zu viele Sorgen. Lösungen dafür sind das, was ich sehen will. Ansonsten sehe ich doch lieber das, was klar vor Augen ist.
Das Unsichtbare überlasse ich dann lieber Gott. Der kann eh damit besser umgehen als ich. Und ich bin beruhigter und gelassener.

In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (04.05.2020)

Glauben heißt vertrauen, und im Vertrauen bezeugt sich die Wirklichkeit dessen, worauf wir hoffen. Das, was wir jetzt nicht sehen: im Vertrauen beweist es sich selbst.

(Hebräer,11.1)

Das #warmeworte für heute kommt von Elisa. Wir danken dir dafür 😊

Ich vertraue Gott und glaube, dass alles, was in meinem Leben passiert, einen Grund hat. Jedoch fällt es mir schwer während dieser Zeit weiter das Vertrauen zu Gott zu behalten.
Ich frage mich immer warum so viele Menschen sterben und Ärzte nicht helfen konnten. Ich warte auf ein Wunder Gottes, aber es passiert nichts. Ich habe mich darüber auch mit meinen Eltern unterhalten, denen es genauso geht. In dieser schweren Zeit kann man nur auf ein Wunder warten, damit man das Leben wieder wie zuvor leben kann.
In den Urlaub fahren, zur Schule und zur Arbeit gehen, die Freunde wieder treffen, ohne Einschränkungen einkaufen gehen: Ich vermisse diese ganz alltäglichen Dinge.
Freunde z.B. einfach treffen... unvorstellbar.
Die Zeit während der Corona-Krise hat mich dazu gebracht, alles viel mehr zu schätzen und auch mit meiner Familie in den Urlaub zu fahren, das ist ein Privileg.
Mir ist außerdem bewusst geworden, dass ich viele Dinge nicht brauche, um glücklich zu sein.
Mir ist klar geworden, dass all die Dinge, über die ich mich im Alltag beschwere, nicht wichtig sind. Ich sollte mich lieber über die tollen Dinge im Leben freuen, als nur die schlechten Dinge zu betrachten.
Eine andere Erkenntnis ist, dass nicht nur du und ich auf der Welt leben sondern noch 7 Milliarden andere Menschen. Nicht allen Menschen geht es so gut wie uns und das habe ich schätzen gelernt.
Wenn die Corona-Kriese vorbei sein wird, habe ich mir vorgenommen mein alltägliches Leben mit vollem Terminkalender, an dem ich immer so viel auszusetzen hatte, schätzen zu lernen, Reisen in andere Länder zu genießen und nicht mehr so verschwenderisch zu leben und auch mal aufs Auto zu verzichten und dafür das Fahrrad nehmen.
Ich glaube, dass Gott durch diese Zeit zeigen will, dass wir unser Konsumverhalten ändern sollten und die kleinen Dinge wieder mehr schätzen zu wissen.

In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (03.05.2020)

Zum Frieden hat euch Gott berufen.
1. Korinther 7,15

Das heutige #warmeworte kommt von Randi. Wir danken dir dafür 😊


Auf der Welt gibt es leider viele Streitigkeiten, Konflikte und Kriege. Da merkt man nicht wirklich etwas davon, dass die Menschen von Gott zum Frieden berufen worden sind.
Ich frage mich häufig, warum Menschen das tun - gegeneinander kämpfen. Ich sehe darin einfach nicht den Sinn. Es würde doch niemandem schaden, wenn man Konflikte friedlich und ohne Gewalt klären würde.
Nicht nur in Kriegssituationen sollte man sich daran erinnern, dass Gott uns zum Frieden berufen hat. Man kann eigentlich jeden Tag daran denken, zum Beispiel wenn eine Diskussion mit Mitmenschen droht, zu einem wirklichen Streit zu werden. Dann kann man sich doch überlegen: Ist es das wirklich wert, dass wir uns jetzt streiten? Können wir nicht vielleicht auf einem friedlichen Weg GEMEINSAM eine Lösung finden oder nur über die
Sache diskutieren? Denn Herumgemeckere und gegenseitiges Beleidigen hilft keinem wirklich weiter.
Stattdessen ist es doch für alle Beteiligten viel schöner, wenn man sich einigen kann und – wie Gott es gut findet – so den inneren und äußeren Frieden bewahrt.


In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (02.05.2020)

"Patience you must have, my young Padawan"

Das heutige #warmeworte kommt von Iris. Wir danken dir dafür 😊

Ein Satz, den wohl kein Schüler Meister Yodas gern gehört hat. Da war diese Kraft, die scheinbar alles möglich machen konnte. Jetzt sofort, auf der Stelle. Wozu zögern, wenn doch das Ziel schon in Reichweite ist?
Patience you must have. Ein Satz, den ich in den heutigen Tagen nur schwer annehmen kann. Die Sonne scheint, die Natur erwacht und das Herz wird unruhig. Meine Seele möchte tanzen, singen, lachen, sehnt sich nach Begegnungen, nach Umarmungen, nach Gesellschaft. Ich habe doch schon so lange innegehalten, das muss doch reichen.
Doch mein Verstand weiß, dass Gesellschaft keine gute Idee wäre, dass die Maßnahmen, die zum Schutz der Gesellschaft erlassen wurden, auch mich und meine Lieben schützen. Und damit dieser Schutz funktioniert, halte ich die Füße still und nehme die Anordnungen ernst.
Patience you must have. Ich weiß. Geduldig abwarten und darauf vertrauen, dass diese Zeit wertvoll für mich ist. Weil sie Stillstand ist und gleichzeitig Veränderung. Weil das Leben anders ist und ich doch so nah bei mir selbst bin wie selten zuvor.
Patience I will have.

In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!


#warmeworte (01.05.2020)

Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
Matthäus 6,28-29.31


Immer wieder stellen wir uns die Frage: Was ziehe ich an? Was will ich heute erleben? Was möchte ich vielleicht mitteilen?
Was ist mir persönlich wirklich wichtig?
Gerade zu der letzten Frage haben wir derzeit ganz viel Zeit und Möglichkeit, dieser Antwort nachzugehen.
Und dabei kommt es echt nicht mehr drauf an, wie ich mich darstelle und ob ich die neuesten Klamotten trage. Nein, es kommt auf dich und auf mich an. Nicht mehr und nicht weniger. Genau das ist es, was zählt. Zu sich selbst finden und mit dem glücklich sein, was dir gegeben ist. Freunde, Familie, sorgende Menschen und womöglich viele ehrliche, liebevolle und aufbauende Worte.
Gerade diejenigen brauchen diese Worte, die von den Lockerungen in Zeiten von Corona noch nichts haben...Senioren, Familien in schweren Lebensumständen, Künstler und Veranstalter sowie ihre Techniker, in Schleswig Holstein der Tourismus und die Schiffbauer um nur einige aber wichtige Bereiche zu nennen... Zum Glück verabschiedeten sich die Menschen relativ schnell davon, dass Klopapier und Haushaltstücher das Wichtigste seien.

Oft höre ich von neuen Hobbys und Beschäftigungen, es werden Brettspiele gespielt, Puzzle gelöst, gebastelt, telefoniert...es wird miteinander etwas getan statt alleine die strahlende Person zu sein und immer im Fokus zu stehen. Denn das ist auf Dauer anstrengend und für jeden anderen irgendwann auch eine Belastung. Wir dürfen und können uns auch bewusst zurück nehmen. Für uns und auch für andere.
Und das ist es, was wir nach alledem mitnehmen sollten: Aufeinander achten, nachdenken vor dem Handeln und sich stets hinterfragen: Was ist mir persönlich wirklich wichtig?


In dem Sinne: Kommt gut durch den Tag!