Kirchtour Dänischenhagen

Am 23. Juni brechen 13 Personen der Gruppe 58+ nach Dänischenhagen auf und werden vor der Kirche von Frau Baumann-Speth und Herrn Speth begrüßt. Die von ihnen angebotene Kirchenführung legt den Schwerpunkt auf symbolische Aspekte.

Zunächst die Kirche von außen: Ausrichtung nach Osten mit einem Fenster (da geht die Sonne auf und erinnert uns Christen an die Auferstehung, „Auferstehungs­fenster“), der Turm im Westen (wie ein Fingerzeig zum Himmel, zu Gott), der Hahn auf der Turmspitz (Erinnerung an Petrus‘ Verleugnung), die Kirchturmuhr (Zeitmes­sung für die Menschen, Hinweis auf unsere Zeit in Gottes Hand). All dieses erläutert uns Herr Speth ebenso wie die sieben Kreuze und eine Friedenstaube mit Kelch auf der Westtür der Kirche.

 

Die Farben in der Kirche, zwei unterschiedliche Kruzifixe (mit drei bzw. vier Nä­geln), die Anzahl der Fenster und der Säulen (je zwölf), die aufgeschlagene Bibel auf dem Altar, die zentrale Ausrichtung von Altar und Kanzel, der Taufstein mit seinen Ornamenten – auf all dies werden wir von Frau Baumann-Speth mit nachdenkens­werten Hinweisen aufmerksam gemacht.

Historische und stilistische Hinweise fehlen nicht, aber wichtiger sind bei dieser Be­gegnung mit der Kirche in Dänischenhagen die Symbole, die uns in diesem Gottes­haus – wie in vielen anderen - ansprechen.

 

Ein Gebet und ein gemeinsames Vaterunser beschließt unseren Besuch. Nach gemeinsamem Essen mit Gesprächen in einem Restaurant in Gettorf kehren die Teilnehmer am Nachmittag nach Kiel zurück.

Christoph Priebe