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Claus - Harms - Gemeinde


Ev. luth. Kirchengemeinde Russee - Hasseldieksdamm – Hammer

 

 

 

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Dank an Kathi Kalus

 

Es ist soweit, die Eltern und Kinder der Kindestube Hammer wollen einmal Danke sagen. Frau Kalus hat 22 Jahre einen Teil ihrer Freizeit der Kinderstube Hammer geschenkt. Sie übernahm zwei Tage Elterndienkalusst, außerdem leitete sie eigenständig den Verein „Kinderstube Hammer e.V.“, der die fünftägige Betreuung ermöglicht hat. Viele Hammeraner Eltern haben die vielfältige Möglichkeit der Kinderbetreuung genutzt. Die Zeit der Kinderstube ist nun vorbei.
Eltern und Kinder organisierten ein Abschiedsfest für Frau Kalus, der Gemeinderaum wurde festlich geschmückt, Eltern brachten Kuchen mit. Mit Liedern, Gedichten und Rosen bedankten sich Eltern und Kinder. Frau Kalus löste Rätsel um die ersten Maikäfer mit Eis, und das Ehemaligenbuch weckte manche Erinnerung.
Vielen Dank an die Eltern, die diesen Abschied haben gelingen lassen.
Wir wünschen Kathi Kalus noch viele gesunde aktive Jahre
Eltern, Kinder und Karin Dibbert

 

 

 

Abschied von Pastor Horst Kebe 

pastor

Dennoch bleibe ich stets an dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand. Psalm 73,23
Mit diesem Psalmwort haben wir am 25. Juni in einem bewegenden Gottesdienst Abschied genommen von Pastor Kebe, der im Alter von 80 Jahren verstorben ist.
Am 11. 11. 1979 kam Horst Kebe als Pastor nach Hasseldieksdamm und hat zusammen mit seiner Frau Ingrid segensreich gewirkt. Er war den Menschen der Gemeinde ein echter und verlässlicher Seelsorger. Seine zugleich kritischen und liberalen Predigten, gepaart mit Humor, werden viele noch im Ohr haben.
Auf Grund seiner fundierten Kenntnisse in Verwaltungsangelegenheiten hat er viele Dinge angeschoben und auf den Weg gebracht. Seine Erkrankung führte dazu, dass er bereits am 28.2.1985 unsere Gemeinde verlassen musste und in den vorzeitigen Ruhestand ging.
Wir trauern mit seinen Kindern und Enkelkindern.              
Christa Lübke

 

 

Goldene Konfirmation

Leider ist es in diesem Jahr nicht gelungen, eine genügende Anzahl von Adressen zu finden, um zum Fest der Goldenen Konfirmation einzuladen. Die Erfahrungen der beiden letzen Jahre haben gezeigt, dass die Feier in einem kleinen Kreis die Feststimmung nicht recht aufkommen lassen mag. So hat sich der Kirchenvorstand für folgenden Weg entschieden:
Die goldene Konfirmation fällt in diesem Jahr aus. Vom nächsten Jahr an wird stadtteilweise eingeladen, beginnend mit dem Stadtteil, für den dann die meisten Adressen bekannt sind. Auf diese Weise wird es alle drei Jahre in jedem Stadtteil eine Goldene Konfirmation für drei Jahrgänge geben können, an der dann hoffentlich eine schöne Anzahl Jubilare teilnehmen werden.                                                  
Rosemarie Wulf

 

 

 

Mitwirkende für den Besuchsdienst gesucht

Wer in unserer Gemeinde das 70. Lebensjahr erreicht oder überschritten hat, erhält zu seinem Geburtstag einen Brief von unserer Gemeinde verbunden mit einem Geburtstagsbüchlein. Etwa 40 Briefe sind das in Hasseldieksdamm pro Monat, die von Ehrenamtlichen in die Häuser gebracht werden. Das löst in den meisten Fällen Freude und Dankbarkeit aus. Krankheitsbedingt fällt nun einer unserer treuen Mitarbeiter aus, das bedauern wir sehr.
Hätten sie Zeit und Lust, diesen so wichtigen Dienst zu übernehmen? Dann melden sie sich doch bitte  bei mir, Tel 529870.
Christa Lübke

 

 

 

Neue Selbsthilfegruppe für Alkoholkranke

Wir sind eine Gruppe trockener Alkoholiker und haben Erfahrung mit der Suchtkrankheit. Viele von uns haben eine Therapie über das blaue Kreuz abgeschlossen. Eines haben wir alle gemeinsam: die gleiche Krankheit mit ähnlich gelagerten Problemen.
Wir begleiten uns gegenseitig und unterstützen uns bei Schwierigkeiten und Problemen auf dem Weg in eine zufriedene Abstinenz. Wir können keine materielle Hilfe leisten und keine Wunder vollbringen, aber einen möglichen Ausweg aufzeigen, eben Hilfe zur Selbsthilfe!
Wir treffen uns jeden Montag von 19.30 bis 21.30 Uhr
im Gemeindesaal der Erlöserkirche.
Kontaktaufnahme: Michael Kulke, Tel 0179/7001384
oder  Martin Grunwald, Tel 658622

 

Abendmahl auch für Kinder

 

„Lasst die Kinder zu mir kommen!“

Diesem Aufruf Jesus ist der Kirchenvorstand nachgekommen, als er nach intensiver Diskussion beschlossen hat, auch Kinder und Jugendliche  vor  der  Konfirmation  zum Abend mahl zuzulassen.
Die kirchliche Vorschrift, die die Teilnahme am Abendmahl an die Konfirmation bindet, ist bereits 1977 aufgehoben worden. Viele Kirchengemeinden praktizieren seitdem das Abendmahl auch mit den Jüngsten der Gemeinde und haben gute Erfahrungen damit gemacht.

Folgende Gedanken hat sich der Kirchenvorstand zum Thema gemacht:

1. Was sagt eigentlich die Bibel?

Für unsere Abendmahlspraxis ist nicht nur das letzte Mahl Jesu kurz vor seinem Tod grundlegend, sondern alle Speisungsgeschichten und Mahlgemeinschaften, die Jesus gefeiert hat: bei der Speisung der 5000 oder dem Mahl mit dem Zöllner Zachäus waren sicher auch Kinder dabei.
Die ersten christlichen Gemeinden haben das Abendmahl mit einer gemeinsamen Mahlzeit mit der ganzen Hausgemeinschaft gefeiert, zu der auch die Kinder gehörten. Alle getauften Christen waren zugelassen.
Und so wie die Evangelien das Verhalten Jesu beschreiben, fällt die besondere Hinwendung Jesu zu den Kindern auf.

These: In den biblischen Bezügen gibt es keine Hinweise, die einen Ausschluss von Kindern beim Abendmahl begründen - im Gegenteil.

2. Können Kinder das Abendmahl überhaupt verstehen?

Wenn es um das Verstehen geht, wer könnte dann noch am Abendmahl teilnehmen? Sind Menschen mit geistigen Behinderungen und Demenzkranke dann grundsätzlich ausgeschlossen?

Die theologischen Hintergründe des Abendmahles sind sehr vielschichtig und komplex. Man kann von keinem Gläubigen, also auch von Kindern nicht erwarten, dass sie die gesamte Abendmahltheologie verstanden und erfasst haben.
Aber das Abendmahl ist nicht abhängig vom Intellekt, denn es wird nicht nur mit dem Kopf, sondern vielmehr mit dem Herzen verstanden. Und das können Kinder besonders gut. Kinder lernen zuerst mit dem Gefühl, bevor sie mit dem Verstand lernen. Kinder lernen im gemeinschaftlichen Tun mit den Menschen, denen sie vertrauen.

These: Wir sind alle zum Abendmahl eingeladen und müssen nicht erst einen Wissenstest absolvieren.

3. Können Kinder das Abendmahl „würdig“ empfangen?

Wenn Paulus im Korintherbrief (1.Kor.11,27ff) davor warnt, das Abendmahl nicht unwürdig zu sich zu nehmen, meint er damit nicht die intellektuellen Fähigkeiten. Er meint auch keinen „Zustand der Gnade“, den man vor dem Abendmahl erlangt haben müsste, um es würdig zu empfangen. Das Abendmahl kennt keine Zulassungsbedingungen oder Leistungen, die zuvor erbracht werden müssen. Das Abendmahl wird allein aus Gnade gegeben. Und würdig ist, wer etwas von der befreienden Liebe und Nähe Jesus sinnlich erfahren möchte.

These: Würdig ist derjenige, der den ehrlichen Wunsch hat, am Abendmahl teilzunehmen.

4. Stören Kinder nicht die Feierlichkeit?

Aus der langjährigen Erfahrung vieler Gemeinden kann man sagen:
Kinder stören nicht mehr oder weniger als Erwachsene.
Die Feierlichkeit kommt dort zustande, wo Menschen, egal ob groß oder klein, sich angesprochen und einbezogen fühlen: hier bin ich eingeladen, hier geht es um mich. Dies inhaltlich zu vermitteln ist auch Aufgabe des ganzen Gottesdienstes. Natürlich ist es auch wichtig, dass Kinder begleitet werden und altersgemäß an das Thema Abendmahl heran geführt werden. Das kann durch ihre Eltern, Großeltern oder Paten geschehen, aber auch durch die kirchliche Kindertagesstätte oder die Kinderkirche.

These: Kleine (und große) Menschen möchten auch beim Abendmahl auf eine Weise angesprochen werden, die sie verstehen können.

5. Welchen Vorteil hat es, die Abendmahlspraxis für Kinder zu öffnen?

Wenn die Kinder zum Abendmahl eingeladen werden, so können sie schon früh mit diesem kirchlichen Ritual vertraut werden. Eine frühe Prägung greift viel tiefer, als wenn sie erst im Alter von 14 einsetzt, wo eigentlich schon alles peinlich ist. Kinder erfassen vieles intuitiv und unbefangener und können das Abendmahl erst einmal erleben und erfahren, bevor sie es intellektuell analysieren. Sie nehmen die Geschichten, die zum Abendmahl gehören, meistens offener und neugieriger auf als Jugendliche. Ebenso unbefangen stellen Kinder ihre Fragen, wenn sie etwas nicht verstehen. So kann man mit Kindern auf ihre Weise schon früh über das Abendmahl reden. Alle Aspekte des Abendmahls sind Kindern auf kindgerechte Weise zu vermitteln:
  > So nah und spürbar wie das Brot und der Saft ist Jesus mir. Darüber kann ich mich
freuen.
> Ich kann Gottes Liebe spüren, die mich annimmt, wie ich bin.
> Brot und Saft sind spürbare Zeichen dafür, dass Gott mir vergibt, wenn ich etwas falsch gemacht habe, und dass ich neu anfangen kann.
> Mit Brot und Saft will Gott mich stärken und ermutigen, wenn    ich Angst habe, und mich trösten, wenn ich traurig bin.
> Alle dürfen dabei sein, denn so verschieden wie wir Menschen sind, so sind wir doch die Gemeinschaft der Kinder Gottes.
             
These: Durch die frühe Teilnahme von Kindern kann sich das Abendmahl als ein selbstverständlicher und vertrauter Teil der Glaubenspraxis festigen.

Rebecca Lenz

 

 

 

Datenschutz

Unser  Gemeindebrief und unsere Internetseite informieren  Sie über das Leben in unserer Gemeinde. Wir weisen auf Gottesdienste und Veranstaltungen hin. Die Termine aller Gruppen und Kreise werden veröffentlicht und es gibt Rückblicke auf besondere Ereignisse, auf gemeinsame Fahrten, Basare und Gemeindefeste.
Sie möchten sicher oft wissen, wer welche Gruppe leitet, welcher Kurs angeboten wird und Bilder von unseren Festen sehen.
Ihr Wunsch, sich zu informieren ist die eine Seite, die andere Seite ist der Datenschutz. Namen, Anschriften oder sonstige persönliche Daten dürfen ohne Zustimmung der Betroffenen nicht im Internet veröffentlicht werden. Das Recht an den persönlichen Daten, insbesondere am eigenen Bild darf nicht angetastet werden.
Hier stehen sich das Informationsbedürfnis und der Datenschutz gegenseitig im Wege.
Wir werden vor jeder Veröffentlichung das Einverständnis der unmittelbar Betroffenen einholen. In der Vergangenheit ist dies nicht immer geschehen, wir bedauern es. Sollte in der Zukunft versehentlich eine Veröffentlichung stattfinden, die nicht Ihre Zustimmung findet, bitten wir um Nachricht. Internetseiten werden sofort korrigiert, bei Druckerzeugnissen wie dem Gemeindebrief sind Korrekturen leider kaum möglich.
Bei Problemen rufen Sie im Gemeindebüro an: 260 403 00

 

 

 

Pastor Mathias Lenz hat eine neue Aufgabe übernommen
und verlässt unsere Gemeinde

Im Gottesdienst am 24. Januar wurde Pastor Mathias Lenz von den Aufgaben in der Claus-Harms-Kirchengemeinde entpflichtet.

Bilder vom Empfang unter "Russee"

Gottes Segen, Glück und Zufriedenheit
für den künftigen Weg

 

Tschüss, Mathias Lenz

Herzlich willkommen, Rebecca Lenz

 

 

Herzlich willkommen in unserer Gemeinde
Joachim Kretschmar

           Kretschmar                        

Katja und Joachim Kretschmar

Knapp ein Jahr war ich, wie die KV-Vorsitzende, Frau Jöhnk, es nannte, als „freischaffender Künstler“ der Gemeinde zugeordnet. Jetzt ändert sich der Status: Seit dem 15. Januar 2010 habe ich eine Stelle hier in unserer Gemeinde im Umfang von 50%.
Ich kenne die Gemeinde nun schon ein wenig und freue mich daher umso mehr, hier weiter und noch vielfältiger mitzuarbeiten und mitzugestalten. Mein Schwerpunkt ist die Jugendarbeit, aber ich bin gewiss: Auch wenn Sie diesem Alter schon entwachsen sind, werden wir uns häufiger sehen. Darauf freue ich mich!
Vorgestellt habe ich mich ja eigentlich schon, im Gemeindebrief und auch auf der Homepage. Vieles hat sich nicht geändert: Weiterhin bin ich mit den anderen 50% meiner Stelle dafür zuständig, eine Befragung aller Pastorinnen und Pastoren in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern zu betreuen. Das heißt auch: An ein bis zwei Tagen in der Woche bin ich in Marburg (hier sitzt das Institut, das die Befragung erarbeitet) und ich komme noch immer viel in den drei nördlichen Bundesländern herum.
Mein Hobby ist daher im Moment meistens Bahnfahren. Viel lieber verbringe ich meine Freizeit allerdings mit Lesen, mit Freunden, auch am Herd und als Abo-Besitzer im Theater oder der Oper, viel zu selten mit Sport, hoffentlich bald wieder mit Musik (lange Trompeten-Erfahrungen und Chormitgliedschaften liegen im Augenblick brach) und noch immer gerne mit Layoutarbeiten am Computer – damit habe ich mir einen Teil meines Studiums finanziert, jetzt ist es reines „Privatvergnügen“.
Das Wichtigste zum Schluss, denn eines hat sich doch verändert seit meiner letzten Vorstellung: Seit September letzten Jahres bin ich verheiratet. Meine Frau Katja ist auch Theologin und arbeitet zur Zeit als Editorin in der Schleiermacher-Forschungsstelle an der Uni Kiel.
Joachim Kretschmar

 

Bilder des Gottesdienstes und des Empfangs finden Sie unter Russee

 

 

 

 

Weitere Austräger für unseren Gemeindebrief gesucht

Es ist schön, dass unser Gemeindebrief so aufmerksam gelesen und in vielen Häusern willkommen ist. Dank all der fleißigen Austräger kommt er auch meist in allen Haushalten in unserem Gemeindegebiet an. Doch in der letzten Zeit haben einige davon diese Aufgabe aufgeben müssen. So suchen wir Leute, die in Russee, besonders im Bereich des Berliner Viertels, beim Austragen des Gemeindebriefes helfen. Bitte melden Sie sich doch im Kirchenbüro (Tel. 260 403 00) oder bei Pastorin Wulf (Tel 260 403 08) Vielen Dank!

 

 

 

 

 

 

Claus Harms als „Namenspatron“ unserer Gemeinde

Vieles von dem, was uns als Kirchengemeinde in Russee, Hasseldieksdamm und Hammer wichtig ist, wird durch den Namen „Claus Harms Kirchengemeinde“ zum Ausdruck gebracht.


1. Claus Harms war „Kieler“. Und für uns als Kirchengemeinde ist es wichtig, Kirche vor Ort zu sein, verbunden mit den Menschen, die hier leben, die in ihren Stadtteilen verwurzelt sind, die mit ihrer Stadt verbunden sind.

2. Claus Harms hat dafür gestritten, dass die Grundlagen des Glaubens nicht in Vergessenheit geraten und nicht vom Zeitgeist verdeckt werden. Und für uns als Kirchengemeinde ist es wichtig, dass wir immer wieder darüber reden und manchmal auch streiten, was unseren Glauben ausmacht, wie wir unser Vertrauen auf den Gott Jesu Christi leben und weitergeben können, ohne ihn zu verfälschen und zu verkürzen.

3. Claus Harms hat sich als Pastor und als Propst für die Menschen in Kiel eingesetzt, nicht nur von der Kanzel, sondern auch durch soziales Engagement und politische Äußerungen. Und für uns als Kirchengemeinde ist es wichtig, dass sich unser christlicher Glauben auch im Alltag auswirkt, dass wir einen wachen Blick dafür haben, wo Menschen in Not sind und Hilfe brauchen.

4. Claus Harms ist keiner der ganz Großen in Kirche und Theologie. Und auch unser Selbstbewusstsein als Kirchengemeinde wird sicher nicht durch die eigene Größe und Bedeutsamkeit bestimmt.

5. Claus Harms ist in vielem ein Kind seiner Zeit. Er hat mit seiner theologischen Grundhaltung in manchen Bereichen eine rückwärts gewandte Sichtweise verbunden, hat sich für die Monarchie und gegen moderne Schulkonzeptionen ausgesprochen und gegen die Annäherung an die reformierte Kirche gekämpft. Für uns als Kirchengemeinde ist das eine Mahnung, immer wieder zwischen Glaubensgewissheit und eigener Meinung und Prägung zu unterscheiden.

6. Claus Harms war ein Mann mit Ecken und Kanten, zum Teil nicht leicht im Umgang, wie Zeitgenossen berichten. Für uns als Kirchengemeinde ist die Beschäftigung mit Claus Harms auch ein Spiegel, in dem wir uns als Menschen mit Licht- und Schattenseiten erkennen und auch aufmerksamer dafür werden, nicht nur die Fehler an-derer in den Blick zu nehmen, sondern vor allem die eigenen Fehler. Und uns gerade so ganz und gar der Gnade Gottes anzuvertrauen.

7. „Nach dem alten Glauben hat Gott den Menschen erschaffen; nach dem neuen Glauben erschafft der Mensch Gott, und wenn er fertig ist, spricht er: Hoja!“ (These 27 von Claus Harms). Dass das Halleluja für den „Schöpfer des Himmels und der Erde“ zu jeder Zeit deutlich erklingt als das „Hoja“ für unsere eigenen Gedankenschöpfungen, das ist auch für eine Kirchengemeinde eine lohnende Übung.

 

Mathias Lenz

 

 

 

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